Gekommen um zu siegen: Laila Mirzos Manifest über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur

 

Lese ich Dein Buch, liest Du mein Buch: Dieser Tage sandte ich „Tanz im Orientexpress – eine feministische Islamkritik“ nach Linz und erhielt dafür Laila Mirzos vorzügliches Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim – Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur“.

Die in Damaskus geborene Autorin, Tochter einer deutschen Mutter und eines syrischen Vaters, den sie selbst als liberal bezeichnet, aufgewachsen auf den Golanhöhen, hat mit diesem Buch keinen Weckruf verfasst. Es ist es vielmehr ein laut schallender Warnschrei.

Wie der Titel vermuten lässt, hält Laila Mirzo sich nicht mit Zwischentönen, Relativierungen oder Einerseits-Andererseits-Abwägungen auf. Ihre Feststellungen sind schriftgewordene Fanfarenklänge. Und nie waren diese so notwendig wie heute, wo im nächsten Monat auf der Konferenz der Vereinten Nationen in Marrakesch der „Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration“ angenommen werden soll.

„Der Islam ist nicht nach Europa gekommen, um nur zu bleiben. Er ist gekommen, um zu siegen“ stellt Mirzo fest und verweist auf die viele Jahrhunderte währende Geschichte der islamischen Eroberung in Europa. So entlarvt sie die angeblich so tolerante Epoche des andalusischen Emirats von Cordoba, dass sich zwar durchaus auch durch wissenschaftliche und geistige Blüte auszeichnete, aber dennoch Juden und Christen nur als Menschen zweiter Klasse duldete, von denen die Muslime Schutzgeld erpressten wie später die Mafia, als Mythos der Islamapologeten.

„Intellektuell ist der islamische Kulturkreis ein Fall für den Insolvenzverwalter“, so lautet eine von vielen herrlichen Formulierungen. Die Ausbreitung des Islam, seine zunehmende Machtentfaltung sieht Mirzo schlicht als „die größte Bedrohung des Friedens in Europa seit dem Ende des kalten Krieges“. Der Islam sei keineswegs hierhergekommen, um sich anzupassen, sondern um Europa zu bevölkern.

Die Autorin lässt keinen Zweifel daran, dass die Gefahr einer Entwicklung hin zum nächsten europäischen Kalifat unter Umständen nur eine Frage der Zeit sein kann: „Europa wird nicht länger Teil der freien Welt sein.“ Erdrückend geradezu, wenn Mirzo in diesem Zusammenhang zurecht die rasante religiöse Umwälzung der Türkei erwähnt: „Die Türkei unter Recep Tayyip Erdoğan ist das Paradebeispiel für das Scheitern des Islam, die Unfähigkeit, sich an die Moderne anzupassen.“ Ein Mahnendes Menetekel für Europa!

Das Buch warnt dringend vor falsch verstandener Toleranz und Unkenntnis über den Islam und klärt umfassend darüber auf, dass die Scharia, das muslimische Rechtsverständnis, längst Eingang in Europa gefunden hat. Wenn Kinderehen geduldet werden, ebenso wie Kopftücher in Schulen und in der Werbung, wenn hingenommen wird, dass muslimische Männer Frauen den Handschlag verweigern, wenn deutsche Gerichte die Verbrechen muslimischer Täter als „kulturell bedingt“ entschuldigen und dementsprechend mildere Strafen verhängen, haben wir es in unserem Land nicht mit dem von Aydan Özuğus angedrohten täglich neu ausgehandelten Zusammenleben zu tun, sondern mit der Scharia.

Auch die seit der Silvesternacht von 2015 stetig gewachsene Bedrohung der sexuellen Selbstbestimmung von Frauen, die Taharrusch-Rituale, Vergewaltigungen, Totschläge, Messerangriffe und sexuellen Übergriffe und die stetig um sich greifende Verunsicherung sei ganz im Sinne der Scharia. Eine anständige Frau bleibt am besten im Haus, wo ihr nichts passiert (jedenfalls nicht durch fremde Männer) und wo sie in guter orientalischer Tradition sowieso hingehört.

„Die Frauenrechte sind zu einem Kalender geworden, von dem jeden Tag ein Blatt abgerissen wird“. Aber nicht nur der Hass auf Frauen, auch der muslimische Hass auf Juden ist eine ernsthafte Gefahr. Er „braucht aber keinen politischen Konflikt im Hintergrund, im Islam gehört er zum Selbstverständnis“, und die Autorin warnt gar vor der Möglichkeit eines „antisemitischen Flächenbrandes“ und fürchtet, dass die Verleugnung dieser Bedrohung dazu führen könnte, dass der Islam „zu Ende bringen wird, was Eichmann begonnen hat, nämlich Europa „judenfrei“ zu machen.“

Keine leicht verdauliche Lesekost, zweifelsohne. Aber auch keine bloße Zustandsbeschreibung und Warnschrift. Denn eine mögliche Abwendung des Unheils sieht Mirzo durchaus: in der Liberalisierung, Entpolitisierung und Säkularisierung des Islam durch die Muslime selbst.

Und darin, dass Europa aufwacht, umkehrt und sich endlich wieder auf die Werte der Aufklärung besinnt: „Wenn wir in allen öffentlichen Lebensbereichen, wie Schulen, Universitäten, Justiz oder Medien, die Botschaft der Aufklärung und des Humanismus konsequent transportieren würden, würde eine „Islamisierung“ daran abprallen. Sobald wir als Staat und auch als Zivilgesellschaft wieder aktiv hinter unseren demokratischen Grundwerten stehen, ist für den radikalen Islam mit Europa kein Staat zu machen“.

Dennoch verschlingt man das Buch in gierigen Happen. So soll es sein.

 

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