Nachsitzen!

Mädchen wie Katharina Fegebank und Eva Högl konnte ich schon in der Schule nicht leiden. Dafür gab es genug Gründe: Sie hatten immer den dreifachen Pausenstullenumfang zur Verfügung und obendrein noch Geld von Papi und Mami zum Kuchenholen, damit sie nicht etwa während der letzten beiden Schulstunden einen Schwächeanfall erleiden mussten.

Sie bezeichneten selbst die schrecklichsten Pädagogen als „schwer in Ordnung“. Sie ließen einen nicht abschreiben und waren die Garantie für völlige Chancenlosigkeit, sofern sie beim Sportunterricht in derselben Mannschaft spielten.

„Sowas macht man nicht!“ war jahrzehntelang ein eiserner Grundsatz guter Erziehung, der für Kinder und Jugendliche, aber auch so manchen Erwachsenen richtungsweisend in Punkto Benehmen, Anstand, Pietät und Sitte war. Für Politiker sollte er ganz besonders gelten. Leider galt er für niemanden je weniger als Eva Högl und Katharina Fegebank.

Eva Högl sollte es eventuell mal damit versuchen, den folgenden Satz hundertmal in Schönschrift zu schreiben: „Ich darf nicht fröhlich lachen und Winke-Winke machen, während in Barcelona vierzehn Menschen sterben und über hundert verletzt werden.“

 https://www.stern.de/politik/deutschland/eva-hoegl–spd-politikerin-lachte-zur-terror-ansprache-von-martin-schulz-7586726.html

Wenn der Schreibkrampf nachgelassen hat, kann sie weitermachen mit: “Ich darf als Politikerin keine steuerzahlenden, mündigen Wählerinnen und Wähler bepöbeln!“ Denn wenn sie schon beim Lachen und Winken so „entsetzt“ war, dass ein derartig „falscher Eindruck“ entstanden sei, wie will sie sich aus der Unverschämtheit herauswinden, mit der sie in einem Tweet Abtreibungsgegner tatsächlich als „widerliche Lebensschützer“ bezeichnet hat?

http://www.deutschlandfunk.de/widerliche-lebensschuetzer-spd-politikerin-hoegl-loescht.1939.de.html?drn:news_id=861561bungsgegner als „widerliche Lebensschützer“

Nun, wir machen alle mal Fehler, und ganz gelöscht ist praktisch so gut wie nie gesagt. Eine Entschuldigung folgte gleichfalls. Aber es wäre einfacher gewesen, vorher mal einen Blick in unsere Verfassung zu tun. Man muss Abtreibungsgegner nicht mögen. Man muss aber als Mitglied des deutschen Bundestages irgendwannmal der Tatsache ins Auge sehen, dass auch Abtreibungsgegner ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben. Man muss sich irgendwie damit anfreunden, dass sie diese Meinung auch äußern dürfen, ohne von Politikern beschimpft zu werden.

Ein paarmal Nachsitzen wäre in dieser Hinsicht auch für Katharina Fegebank pädagogisch sinnvoll, die sich tatsächlich nicht enblödet hat, die Aufrufer zu den jeden Montag in Hamburg stattfindenden „Merkel muss weg!“-Demonstrationen als „echte Nazis“ zu titulieren.

 https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Reichsbuerger-bei-Anti-Merkel-Demos,demo2214.html

 Als Altlinke ist es für mich ohnehin ein großes Rätsel, warum man als „rechts“ gilt, wenn man einen CDU-Spitzenpolitiker dahin wünscht, wo der Müll noch nicht getrennt, sondern gegessen wird. Dass gehörte in meiner Jugend, als man lechts und rinks noch nicht velwechsern konnte, noch zur Selbstverständlichkeit für einen guten Linken, ebenso wie die Ablehnung jeglicher Religion und die Hochhaltung der Werte der Aufklärung. Vielleicht sollte man die Fegebank auch mal an den Schultern nehmen, kräftig schütteln und rufen, Mensch Mädchen, wach mal auf, die Leute haben nur eine andere politische Meinung, die dürfen das, weil wir immer noch in einem demokratischen Staat leben! Nein, die dürfen das wohl doch nicht, und wenn Frau Fegebank weiterhin ihre linkspopulistischen Satzbausteine im Hamburg Journal absondern darf, werden sicher noch mehr Bürger, die nichts weiter tun, als ihr Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung auf Demonstrationen wahr zu nehmen, so enden wie der Demonstrationsteilnehmer, der von wohlmeinenden guten deutschen Linken zusammengeschlagen und ins Gesicht getreten wurde.

 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3896320

Noch heute wünsche ich Mädchen wie Katharina Fegebank und Eva Högl lebenslange Jungfernschaft, ein vom Kardiologen verordnetes tägliches Zirkeltraining und definitiv viel, viel mehr Hausaufgaben.

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Das bittere Leben der Sugar Mamas

„Sabine, 52, heiratet Mahmoud, 25. Kann das Liebe sein?“, fragt Zeit online http://www.zeit.de/2017/44/beziehungen-syrer-deutsche-heirat-flucht-partnerschaft.

„Bezahlen ältere Österreicherinnen Flüchtlinge für Sex?“ fragt man in den HNA https://www.hna.de/welt/sugar-mamas-bezahlen-aeltere-oesterreicherinnen-fluechtlinge-fuer-sex-zr-8527207.html.

Auch das Schweizer Newsportal 20min.ch behauptet süffisant „Ältere Frauen nehmen Flüchtlinge für Sex auf“. http://www.20min.ch/panorama/news/story/-ltere-Frauen-nehmen-Fluechtlinge-fuer-Sex-auf-12248628in.ch

Und schnell ist in den Social Media sogar von „Sex-Sklaven“ die Rede, abstoßend untermalt von Bildern möglichst wabbeliger und faltiger Frauen zusammen mit exotischen Epheben. Die Flüchtlingskrise hat eine neue Steilvorlage für Frauenhasser kreiert: Die Sugar Mama.

Reife Frauen „halten“ Flüchtlinge als „Lustknaben“? Im Käfig? An der Leine? Wahrscheinlich gibt es im Einzelfall Ähnliches, da es bekanntlich nichts gibt, was es nicht gibt. Im Wesentlichen dürfte das Thema „Sugar Mamas“ aber der unreifen Fantasie von Redakteuren entsprungen sein, die ihre einsamen Abende mit einem Ratskrone Pilsener und einer Packung Kleenex in vertrauter Gesellschaft ihrer rechten Hand vor der Youpornabteilung „MILF’s“ verbringen. Wer es nicht weiß oder zu faul zum googeln ist: MILF bedeutet Mother I’d Like to Fuck. Eine schöne reife Frau bringt dem unerfahrenen jungen Draufgänger alles über Sex bei. Das mag besonders für junge Männer aufregend sein – für Frauen ist die Vorstellung so erregend wie eingeschlafene Füße.

Auf die abstruse Idee, junge muslimische Männer ließen sich von einer Ungläubigen, die altermäßig die Mutter oder Großmutter sein könnte, als williges Sexhäschen benutzen, kann nur kommen, wer von der muslimischen Kultur nicht die geringste Ahnung hat. „Bezahlter Sex kann psychische Folgen haben und zu einer Abwertung des Frauenbildes (sic!) insgesamt führen.“ Das sei für Männer diese Männer „Doppelt erniedrigend, da sie aus einer Kultur kämen, wo der Mann das Sagen hat.“ https://wize.life/themen/kategorie/leben/artikel/59982/ich-bin-eine-sexmaschine-fuer-sie-reife-frauen-halten-fluechtlinge-als-lustknaben.

Aber ist das wirklich so? Dass Männer im Orient das Sagen haben, hat man immerhin schon mitgekriegt. Was man hingegen nicht weiß, ist, dass sich diese Männer niemals freiwillig in eine Beziehung begeben, die sie in ihrer Heimat der Lächerlichkeit preisgeben würde. Es sei denn, es sprängen dabei massive Vorteile heraus.

Der Weg nach Europa führt am sichersten und einfachsten über europäische Frauen. In Europa will man das nicht wahrhaben, im Orient und in Afrika weiß man das seit vielen Jahrzehnten. Ältere Frauen sind selbstverständlich bevorzugte Objekte, da sie in der Regel in finanziell gefestigtern Verhältnissen leben und emotional wesentlich bedürftiger sind. Zwar wird den gutgläubigen Frauen im Zweifelsfall immer die rührende Geschichte von Mohammed und seiner älteren Frau Khadeja erzählt, aber der Teil, auf den es ankommt, wird für gewöhnlich ausgelassen: Mohammed war nach dem Tod der wohlhabenden Karawanenführerin finanziell grundsaniert.

Natürlich hat nichts davon mit Liebe zu tun. Natürlich wissen Männer von Casablanca bis Kabul, dass europäische Frauen auf die beklopptesten Liebesschwüre hereinfallen, solange sie von einem schutzbedürftigen, schwer traumatisierten Exoten kommen. Daher haben die Männer die entsprechenden Phrasen auch schon im Vorwege auf dem Smartphone gespeichert. Natürlich wissen sie, wie man Europäerinnen psychisch und emotional von sich abhängig macht. Und, nun kommt die große Enttäuschung, nicht einmal mit Sex hat das Ganze wirklich etwas zu tun – jedenfalls für die Frau. Die Bedürfnisse des Mannes stehen selbstverständlich im Vordergrund, ihre sind nachrangig, ein Nein wird nicht akzeptiert und die meisten Frauen schildern den Sex später als außerordentlich unbefriedigend.

Leider habe ich diese Geschichten oft genug gehört, und spätestens nach dem dritten Mal klingen sie alle gleich. Etwas Besseres, als bei einer älteren Frau privat unterzuschlüpfen, kann den meisten jungen Flüchtlingen kaum passieren. In der Regel wohnen und essen sie kostenfrei, Kleidung und anderes wird ihnen nicht selten spendiert; sie müht sich ab, ihm richtiges Deutsch beizubringen, ihm Jobs und Ausbildungsplätze zu verschaffen. Und natürlich schlafen sie oft mit der Frau des Hauses. Die meisten Frauen haben das nicht einmal vorgehabt, werden aber mit List und Tücke dazu gebracht, denn da ist man ganz pragmatisch: Lieber Sex mit einer alten Fregatte, als gar keine action.

Leider neigen Frauen dazu, auch in den abstrusesten Fällen noch an die große und wahre Liebe zu glauben. Oder wenigstens an die große Freundschaft. Im worst case scenario heiraten sie ihren Schützling, damit er in den Genuss einer unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis kommt. Aber dann beginnt mitnichten das große Glück. Dann wird entweder die minderjährige Kusine nach Europa geholt oder die Ehefrau, die es natürlich die ganze Zeit über gegeben hat. Die Sugar Mamas jedenfalls bezahlen einen sehr hohen Preis. Am Ende der Affäre sitzen sie allein da, mit erheblichen emotionalen, psychischen und oft genug finanziellen Schäden. Arbeitslosigkeit, Verlust des Wohnhauses, Aufenthalt in der Psychiatrie, sogar so kann der Lebensstil der Frau enden, die man so launig Sugar Mama nennt. Im Desaster.