Normale Pubertätsprobleme

Die Arbeiterwohlfahrt Essen bietet neuerdings Flirtkurse für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an: http://www.derwesten.de/staedte/essen/junge-fluechtlinge-in-essen-besuchen-kurs-wir-wollen-eine-freundin-doch-die-maedchen-rennen-uns-oft-vor-der-nase-weg-id209844099.htmlv

Wie fast alles, was im Übereifer zur schnellen und reibungslosen Integration von Flüchtlingen geschieht, zeugt auch diese Initiative von fundamentalem Unwissen über muslimische Werte und die bitteren Tatsachen der muslimischen Alltagswelt. Wie bekomme ich eine Freundin, wie funktioniert Verhütung – wer glaubt, dies seien normale Pubertätsprobleme in Afghanistan oder Somalia, den Ländern, aus denen die Kursteilnehmer kommen, der hat vermutlich auch Heinzelmännchen hinter dem Geräteschuppen.

„Dass Sex vor der Ehe nicht überall ein Tabu ist, sondern auch etwas mit ihrer persönlichen und der Haltung von Deutschland zu tun hat, können sie hier lernen und dazu Fragen stellen“. Ein Tabu? Sex vor der Ehe, auf arabisch „zina“ genannt, ist in den Herkunftsländern kein Tabu, sondern ein Verbrechen, das im worst case scenario sogar mit dem Tod betraft wird. Ein Verbrechen also nicht nur im Hindukusch, sondern auch in den beliebten Urlaubsländern Tunesien, Marokko oder Ägypten. Eine Freundin oder gar vorehelichen Sex zu haben, ist dort schlicht nicht vorgesehen. Die Jugendlichen, die in ihren Herkunftsländern in regelrechter sexueller Verelendung vor sich hinvegetieren, können Sex allenfalls mit Touristinnen oder Prostituierten haben. Das gilt selbstverständlich ausschließlich für junge Männer. In Ägypten hat man auch eine elegante Lösung gefunden, diese Klippe zu umschiffen: Für einen geringen Geldbetrag kann man durch einen Imam eine Orfi- oder Kurzzeitehe schließen, um beispielsweise mit dem Urlaubslover ein Hotelzimmer zu bekommen. Da ohnehin jeder weiß, worum es dabei geht, wird diese Bescheinigung auch treffend „fucking-paper“ genannt. Selbst im Iran, wo man schon sechzehnjährige Vergewaltigungsopfer wegen „zina“ am Baukran aufgehängt hat, ist eine solche „Sighe“ genannte Zeitehe möglich. Westliche Journalistinnen wie Kate Millet oder Oriana Fallaci mussten sich für Interviews mit iranischen Politikern und Geistlichen vorübergehend zwangsverehelichen lassen.

Dass muslimischen Jugendlichen in Deutschland nicht nur Lebensunterhalt, Unterkunft, Ausbildung und medizinische Versorgung angeboten wird, sondern auch noch Unterstützung, um sich bei den indigenen Frauen zu bedienen, zeigt den Männern einmal mehr, wie kacknaiv diese Deutschen sein müssen.

Ich habe einen soliden und praktikablen Gegenvorschlag: Flirtkurse für junge muslimische Frauen. Alles, was Frau braucht, um sich einen knackigen Ungläubigen zu angeln: Wie booste ich meine Möpse von nicht vorhanden auf 80 C? Ab wann ist mein Ausschnitt nicht mehr sexy, sondern schon ordinär? Bin ich schon eine Prostituierte, wenn ich ihn nach der Uhrzeit frage, so wie zu Hause? Gehe ich nach dem Date mit zu ihm oder er mit in die Erstaufnahmeunterkunft? Fragen Sie Frau Antje! Arbeiterwohlfahrt Hamburg und Diakonie können sich jederzeit an mich wenden.

 

 

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3 Gedanken zu „Normale Pubertätsprobleme

  1. Für die jungen muslemischen Flüchtlinge sind die EuropäerInnen mutmaßlich vorallem eins, nämlich schnöde Sexualobjekte, die nach der bikulturellen Beziehungsabschnittsphase anschließend ungerührt abgelegt werden, wenn das gestrenge Oberhaupt ihres Familienclans sie mit einer „sauberen“ sprich, mit einer jungfräulichen Braut aus dem Heimatland vermählt. Das aus einer amorösen Verbindung zwischen Orient und Oxident gegenseitige Liebe und eine langfristige Partnerschaft erwachsen kann, ist selbstverständlich nicht ausgeschlossen, aber aufgrund empirischer Erfahrungen eher unwahrscheinlich. Dass die Arbeiterwohlfahrt Essen einheimische Frauen, „die schon länger hier sind“ mit ihrer Aktion quasi zu „Frischfleisch“ für ihr zu betreuendes Klientel degradiert, ist für eine Organisation, die sich in ihrer Satzung dem Schutz der Menschenwürde verpflichtet hat, indes äußerst bemerkenswert.

    Sehr geehrte Frau Sievers, Sie schreiben: „Eine Freundin oder gar vorehelichen Sex zu haben, ist dort schlicht nicht vorgesehen.“

    Richtig! Und das hat auch seine rationalen, durchaus nachvollziehbaren Gründe. In einem Land, in dem es kaum (gutbezahlte)Arbeitspätze für Frauen gibt, in dem es keinen Sozialstaat gibt, der alleinerziehende Mütter unterstützt, in dem den Bürgern kaum Verhütungsmittel zu Verfügung stehen, weil sie sich diese Mittel nicht leisten können oder/und weil Familienplanung gesellschaftlich oder/und gesetzlich geächtet ist, in dem das Gesundheitsssystem schlecht ausgebaut ist(Geschlechtskrankheiten) und in dem Abortionen verboten sind, in dem der westliche „Individualismus“ ein Konzept von einem anderen Planeten ist, weil stattdessen für fast jeden Menschen sein Familienclan DER Dreh- und Angelpunkt seines Lebens bedeutet, in so einem Land kann vorehelicher Sex für eine Frau -wie übrigens auch in Deutschland vor nur 100 Jahren- der soziale Untergang bedeuten. Kulturelle und soziale Normen entstehen schließlich nicht aus Willkür in einem luftleeren Raum.

  2. Guten Abend,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Sehr treffend ausgedrückt. Wenn ich eine moderne kopfbetuchte Muslima sehe, die behauptet,
    all das wäre vollkommen normal und jeder würde das bei näherem Kennenlernen ohne Vorurteile auch feststellen könnnen, bin ich kurz davor im orientalisierten Stadtteil ein türkische Frau in meinem Alter (60) anzusprechen, um sie mal ganz unverbindlich kennenzulernen.
    Tja, wenn es nicht so bitter wäre. Islam ist expansiv, daher das Verbot für Frauen, Andersgläubige zu heiraten. Ich kenne auch zwei Ausnahmen aber es gibt bundesweit sicher nicht mehr als eine Handvoll muslimischer Geistlicher, die das mit einer islamischen Trauung absegnen würden. Abgesehen von der sozialen Ausgrenzung. Über so eine Liebesgeschichte, die nicht mit der Konversion des nichtmuslimischen Mannes endet, würde ich gern mal ein Fernsehspiel sehen.
    Bleiben Sie dran.

  3. Es ist schon erbärmlich zu sehen, wie die Leitmedien (und nicht nur die!) es als selbstverständlich hinnehmen, dass derlei Kurse auf männliche Asylanten zugeschnitten sind. Und ob sich das überhaupt mit islamischen Moralvorstellungen und Geboten verträgt, davon haben sie scheinbar auch keinen blassen Schimmer bzw. es interessiert sie gar nicht erst. Als besonders abstoßend-macho-klebrig-schmieriges Beispiel mal diesen Artikel hier (in dem natürlich über weibliche Muslime, die bei Gefallen wohl auch mal den einen oder anderen deutschen Stecher bezirzen könnten, kein einziges Wort geschrieben steht): https://www.welt.de/vermischtes/article158056372/Ein-Flirtkurs-fuer-Fluechtlinge-von-Security-bewacht.html

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