Vierzehn Tage wilder Westen

In einem Zug nach Würzburg geht ein junger Flüchtling mit einer Axt auf die Fahrgäste los. Es gibt mehrere Verletzte. In München beschafft sich ein junger Deutscher mit iranischem Migrationshintergrund eine Feuerwaffe und tötet zehn Menschen und verletzt weitere. In Ansbach taucht ein Syrer mit einer Bombe im Rucksack auf einem Festival auf. Er sprengt sich in die Luft, fünfzehn Menschen werden zum Teil schwer verletzt. Auf einen Arzt in Troisdorf geht ein Palästinenser auf mit einem Messer los, einer Waffe, wie er betont, mit der er schon viele Juden getötet hätte. Auf einem Friedhof in Ibbenbüren vergewaltigt ein Eritreer eine Neunundsiebzigjährige. Auf dem Open-Air-Festival Breminale kommt es zu mindestens vierundzwanzig sexuellen Übergriffen, begangen von Nordafrikanern. In Reutlingen geht ein Syrer mit einer Machete auf die schwangere Mutter von vier Kindern los und schlachtete sie regelrecht. Dann hackt er weiter wild um sich, es gibt mehrere Verletzte. In Rouen dringen zwei Männer während eines Gottesdienstes in eine Kirche ein und nehmen die Insassen als Geiseln. Sie zwingen den sechsundachtzigjährigen Priester Jaques Hamel auf die Knie und schneiden ihm die Kehle durch.
Die Schreckensbilanz von gerade einmal vierzehn Tagen.
Vor einem Jahr prophezeite ich an dieser Stelle: Die unkontrollierte Einwanderung wird uns um die Ohren fliegen. Daraufhin nahmen die Schmähungen kein Ende, man warf mir Rechtsradikalismus und Paranoia vor. Alte Freunde wurden zu neuen Feinden. Aber was soll ich machen. Hier sitze ich am Schreibtisch und kann nicht anders.
Ehemalige DDR-Bürger reagieren dieser Tage besonders empfindlich auf die peinliche Propagadashow der Medien. Der Satiriker und Karikaturist Bernd Zeller hat mir gegenüber mehrfach betont, dass er nie für möglich gehalten hätte, wieder staatlich kontrollierte Meinungsmache genießen zu dürfen. Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten mutieren zu Lach- und Sachgeschichten, nur dass ihnen das streng wissenschaftliche Fundament der „Sendung mit der Maus“ abgeht.
es gäbe bei Flüchtlingen auf keinen Fall eine höhere Affinität zu Gewalt und Terror als bei den anderen Bürgern dieses Landes. Im Gegenteil, dazu hätten sie gar keine Zeit und keinen Anlass, seien sie doch alle vollauf damit beschäftigt, in überfüllten Flüchtlingsunterkünften ihre posttraumatischen Belastungsstörungen zu verarbeiten, mit denen sie skandalöserweise mutterseelenallein gelassen. Unter ihnen gäbe es insgesamt wenig psychisch Erkrankte. Also sollten wir uns mal nicht so anstellen und nicht gleich hysterisch werden.
Psychische Erkrankung ist ein dehnbarer Begriff. Mangelnde Impulskontrolle, geringe Frustrationstoleranz, nicht vorhandene Empathiefähigkeit, kein Schulderleben und Unfähigkeit zu sozialem Lernen, vordergründige Erklärung für das eigene Verhalten und unberechtigte Beschuldigung anderer sowie anhaltende Reizbarkeit sind laut Wikipedia die typischen Symptome für eine dissoziale Persönlichkeitsstörung. Diese Verhaltensauffälligkeiten allerdings gelten bei muslimischen Männern in der Regel als charakteristisch, positiv und explizit maskulin. Gerade mit der mangelnden Impulskontrolle hat man in Flüchtlingsunterkünften seine liebe Not: Es kam im Verlauf den letzten Jahres zu Tausenden von Polizei- und Feuerwehreinsätzen aufgrund unkontrollierbarer Gewaltausbrüche. Flüchtlingshelfer erleben immer wieder, wie Frauen und Kinder selbstverständlich geschlagen, wie Schwarze und Andersgläubige massiv gemobbt und unterdrückt werden, bis hin zu Schlägen, Messerstechereien und Vergewaltigungen. Suiziddrohungen und bewusst inszenierte Selbstverletzungen gehören zu den folkloristischen Mitteln, die manche Bewohner einsetzen, um ihren Willen durchzudrücken. Umso größer ist das Erstaunen, wenn man sich anschließend in der stationären psychiatrischen Unterbringung wiederfindet. Wie peinlich ist das denn? Eine psychische Erkrankung gilt in der orientalischen Kultur als große Schande, schon, weil ein „Verrückter“ keine Frau bekommt, mit der er ja doch nur weitere Verrückte zeugen würde.
In der islamischen Welt herrscht ein Gewaltverständnis, dass sich von den westlichen Vorstellungen fundamental unterscheidet. Gewalt ist kein negativ besetzter Begriff, das kann man gar nicht oft genug betonen in einem Umfeld, wo irrerweise geglaubt wird, Probleme würden weltweit mit Stuhlkreisen und Piep-piep-piep-wir-haben-uns-alle-lieb-Gesängen gelöst. Von den westlichen Vorstellungen, wie Zusammenleben in einer freien Gesellschaft funktioniert, sollte man sich im Umgang mit Flüchtlingen verabschieden, denn in der Regel teilen sie diese Vorstellungen nicht nur nicht, sie verachten sie auch und sehen sie als Zeichen von Schwäche. Eine ehrenamtliche Betreuerin des Axtschwingers von Würzburg sagte in einer Talkrunde über den Täter, er sei ein ganz unauffälliger Junge gewesen, nett und kaum von Altersgenossen wie zum Beispiel ihren Söhnen zu unterscheiden. Hat sie ihn mal gefragt, was er von Homosexuellen hält, ob er einen Juden als Freund haben könnte und wie er damit umgeht, das Frauen in Deutschland ein selbstbestimmtes Sexualleben führen? Vermutlich nicht.
Dass es auch ganz anders geht, zeigt das Beispiel des Sicherheitsmannes Amir Najjavzadeh, der sich beim Massenmord im Münchner Einkaufszentrum vorbildlich verhalten hat und gegenüber der Presse äußerste, froh darüber zu sein, dem Gastland, in das er vor drei Jahren aus Afghanistan geflohen ist, etwas zurückgeben zu können: http://www.focus.de/panorama/videos/nach-den-toedlichen-schuessen-am-oez-afghanischer-fluechtling-wird-zum-stillen-held-des-muenchner-amoklaufs_id_5763222.html

 

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3 Gedanken zu „Vierzehn Tage wilder Westen

  1. Hallo, Antje,
    Du siehst die Dinge klar, so, wie sie sind.
    Aber in der Wahl der Überschrift liegst du völlig falsch.
    Der Wilde Westen war in seiner Rechtskultur nicht gesteuert von blindem, auch selbstmörderischem Dahinschlachten Unschuldiger. Mit Scharia hatte der W.W. Nichts gemein.

    Ich meine das völlig ernst: Hätten wir ein Rechtsbewusstsein und eine Rechtsprechung, die am Wilden Westen orientiert wäre, hätten wir keine Perversionen in der Rechtsprechung und mehr Gerechtigkeitssinn Unter den Talaren der Richter.

    Josef

  2. Wovon Frau Sievers berichtet, ist die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Als Bewohner einer grossen Stadt bin ich täglich konfrontiert mit den Folgen unkontrollierter Zuwanderung, insbesondere aus dem nordafrikanischen Raum. Diebstähle, Pöpeleien, Angrabschen von Frauen, Drogenhandel, Schlägereien usw. sind mittlerweile Alltag. Berichtet werden nur besonders krasse Fälle, oder wenn bei einer Razzia besonders viele der jungen Männer aus Marokko, Algerien, Tunesien, aber auch Afghanistan, Syrien usw. aufgegriffen wurden. Die Menschen gewöhnen sich so langsam an diese Zustände. Wie zur Dekoration flattern an den DITIB – Moscheen gigantische türkische Flaggen zu Ehren von Erdogan. Es geht doch gar nicht um rechts oder links,gut oder böse, es geht einfach nur darum, Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.
    Als jemand, der lange Zeit im sozialen Bereich gearbeitet hat, kenne ich Menschen mit gefährdeter Psyche. Darunter viele, die ihre Depressivität verstecken, die eher sich selbst als anderen Menschen schaden würden, die sich „klein“ machen und versuchen, trotz aller Probleme ein Leben in Anstand zu führen.Es hat durchaus mit kultureller Prägung zu tun, wenn jemand mit seinen Minderwertigkeitsgefühlen aggressiv umgeht. Ja, ja, höre ich den Einwand: was ist denn mit Breivik ?!
    Seit 9/11 JEDEN Tag mindestens ein islamischer Anschlag irgendwo auf der Welt ( ausser bei uns gab es zeitgleich mit München, Ansbach usw. solche in Kabul und Bagdad mit sehr vielen Toten, man nimmt es kaum noch wahr).Aber die bestialische Tat von Breivik erinnert jeder, während die weit über 20.000 islamischen Terrorakte der letzten 15 Jahre wie Wettermeldungen nach ein, zwei Tagen abgehakt werden. Seltsam, oder ?!
    Ich weiss beim besten Willen nicht, Herr oder Frau ex Gotha,was Sie eigentlich sagen wollen ?!
    Glauben Sie vielleicht, Frau Sievers würde die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte gutheissen ?!
    Sie weist auf etwas Offensichtliches hin, den Zusammenhang zwischen islamischer Sozialisierung und Gewaltbereitschaft.
    Wer diesen Zusammenhang leugnet ist nicht weltoffen und tolerant, sondern einfach nur realitätsblind.

    • war es vielleicht sogar am Ende Rassismus, dass Frau Sievers auf den afghanischen Helden von München hingewiesen hat ?!
      „Experten“ wie Künast, Roth, Göring – Eckardt und anderen traue ich es zu, durch geschicktes Verdrehen und Umdeuten klarer Aussagen es irgendwie hinzubekommen, das auch so ein Verweis am Ende als „rechtspopulistisch“, „islamophob“ und „menschenverachtend“ erscheint.
      Solange solche höchstbezahlten unqualifizierten und intellektfreien Politiker die Debatten wesentlich mitbestimmen, wird noch viel Dummheit über uns allen ausgeschüttet werden. Man macht schon was mit, stimmts, Thomas ex Gotha ?!

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