Ich will ficken. Ich töte dich.

Ein gelber Zettel, auf dem einer der Verbrecher der Silvesternacht von Köln die wichtigsten verbalen Kommunikationsstützen für seine Vorstellung von einem gelungenen Jahreswechsel notiert hatte, wurde von der Polizei sichergestellt. Was stand drauf? Im Wesentlichen zwei Sätze:
„Ich will ficken“ und „Ich töte dich“. Auf Deutsch, mit der arabischen Übersetzung daneben. Können wir annehmen, dass hier ein hoch motivierter Idealflüchtling sich wissbegierig seine ersten Deutschkenntnisse aneignen wollte, womöglich ein Akademiker? Denn außer Deutsch und Arabisch verfügte er sogar noch über rudimentäre Englischkenntnisse, denn der Satz „Ich will ficken“ wurde auch als „Ich will fucken“ notiert. Ein Analphabet war er jedenfalls nicht.
Dieser Polizeifund ist kostbar, denn er ist in seiner Ehrlichkeit der Schlüssel zur Ursache der gewalttätigen Ausschreitungen in zahlreichen europäischen Städten.
Der erste Satz richtet sich an die indigenen Frauen, der zweite an die indigenen Männer. An beiden Sätzen gibt es nicht viel zu deuteln, die Aussagen sind ebenso primitiv wie eindeutig. Waren sie wirklich ernst gemeint? Ja, das waren sie. So mancher wird sich jetzt natürlich fragen, was ist denn los mit denen? Sind die völlig bekloppt? Man kann es auch freundlicher ausdrücken:
Es sind Araber.
Mein letzter Aufenthalt in Ägypten liegt schon lange zurück. Es waren die achtziger Jahre, und in Kairo herrschten paradiesische Zustände. Man konnte vom Hotel zu Fuß zum Tahrir-Platz und zum Ägyptischen Museum gehen, ohne von einer Allah-Hu-Akhbar schreienden Menge vergewaltigt oder massakriert zu werden. Das war schön. Und die Ägypter waren gastfreundlich und kommunikativ. Aber nicht nur. Schon damals störte mich das Übergriffige, das angetascht werden und das Festhalten und Hineinzerren in Geschäfte. Ging man auf so etwas nicht begeistert ein, schlug die Stimmung schnell in Aggression um. Und richtig, den bewussten Satz hörte man bei jedem Gang auf die Straße. Anfangs dachte ich noch, ich hätte mich verhört. Aber nachdem ich „Ich will ficken“ immer wieder auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch gehört hatte, wurde mir klar, dass ich mich nicht geirrt hatte. Gelegentlich hieß es auch „Willst du ficken?“ Naja, dachte ich damals. Den Burschen hat mal irgendeiner kräftig auf den Arm genommen und ihm erzählt: Pass auf, zu den Touristinnen muss du nur diese drei magischen Worte sagen, und sie reißen sich auf offener Straße die Kleider vom Leib, schmeißen sich in den Dreck, machen die Beine für dich breit und stöhnen, komm her, Ahmed, ich will dich.
Ich hatte sogar so etwas wie Mitleid. Der arme Kleine! Süß, irgendwie…
Ja, so blöd war ich damals wirklich. Damals dachte ich auch, das Multi-Kulti kein Problem ist. Wenn wir nur alle immer schön lieb zueinander sind, dann wird das schon. Ich habe auch eine gute Entschuldigung dafür: Ich war erst fünfundzwanzig. Die nächsten Jahre brachten mir die Überzeugung ein, dass das ein fataler Irrtum war.
Beide Artikulationshilfen zeigen uns perfekt, was arabische Männer (ja, nicht nur einige, sondern die Mehrheit von ihnen, dazu stehe ich, und jetzt könnt ihr mich meinetwegen kreuzigen) von den Menschen halten, die ihnen ihr Land als Hort der Sicherheit und der Freiheit anbieten, die morgens brav aufstehen und acht Stunden arbeiten, damit von den Steuern Flüchtlingsunterkünfte, Sozialleistungen und Krankenversicherung für Millionen so genannter Schutzsuchender auf-gebracht werden können: Die Frauen sind ungläubige, ehrlose Huren; die Männer sind weicheierige, schwanzlose Schwuchteln. Sag zu einer Frau, dass du ficken willst, und sie ist dabei. Sag zu einem Mann, dass du ihn töten willst, und er rennt heulend davon. Hier gehen die Frauen allein auf die Straße, unverschleiert und ohne männliche Begleitung, sie suchen sich selbst ihre Sexual-partner aus und sind extrem triebhaft, da nicht genital verstümmelt. Und die Männer, die all das nicht zu verhindern wissen, ja, die diese Verhinderung überhaupt nicht wollen oder anstreben, können nur durchgeknallte Irre sein. Beide, Frauen wie Männer, darf man behandeln wie Abschaum. Ich will ficken. Ich töte dich.
Was mir seit vielen Monaten große Sorgen bereitet ist, dass so viele Deutsche, allen voran unsere Politiker, so gar keine klare Vorstellung davon habe, was für Menschen sie ins Land holen und welche Wertvorstellungen diese mitbringen werden. Anders lässt sich das ungläubige Kinderstaunen über Massenschlägereien, Messerstechereien, Totschlägereien, Brandstiftungen, Vergewaltigungen, Belästigungen und Diebstähle innerhalb und außerhalb von Flüchtlingsunterkünften nicht erklären. Viele Deutsche leben offenbar in dem Wahn, Deutschland sei überall, und was in Berlin und Bochum funktioniert, das funktioniert genauso gut in Beirut und Bagdad. Die ganze Welt ist eine große, glückliche Familie; Menschenrechte, Religionsfreiheit, Toleranz, Frauenrechte und Homoehen gibt’s überall. Mit einer Ausnahme: Rassismus gibt’s nur in Deutschland.
Man unterstellt mir ständig, ich sei eine Rechte, eine Faschistin, eine Rassistin, eine Hetzerin. Bin ich alles nicht. Aber ich war dreißig Jahre lang Bauchtänzerin, und so hatte ich im Gegensatz zu so vielen Bescheidwissern wirklich täglich mit Muslimen, der orientalischen Kultur und der islamischen Parallelgesellschaft zu tun. Nicht zuletzt meine ägyptische Tanzlehre-in pflegte zu sagen: Wenn ein muslimischer Mann dich respektlos behandelt, dann musst du Respekt einfordern, sonst nimmt er dich nicht ernst. Du musst lernen, hart zu sein. Ihr Deutschen seid immer alle viel zu nett, deswegen werdet ihr bei uns auch nicht für voll genommen.
Ich habe ihre Ratschläge beherzigt und bin damit immer gut gefahren, während meiner Tanzkarriere und wann immer ich im Orient war, egal ob Kairo, Neukölln, Jerusalem oder Akko. In neunzig Prozent der Fälle kam ich mit extrem aggressivem Auftreten wesentlich weiter als mit feiger Zurückhaltung.
„Ich töte dich“ bekamen natürlich auch die Einsatzkräfte zu hören. Freundliche Polizisten, die helfen und deeskalieren wollen, ist man im Orient nicht gewohnt. Es ist ein kleiner Trost, dass sich inzwischen zumindest der Gedanke Bahn gebrochen hat, dass deutsche Polizisten eine Lachnummer für die Täter sind. Es könnte der Anfang eines Umdenkens sein. Ich sage es zwar ungern, aber ich sage es jetzt einfach mal: Deutsche Ordnungshüter werden erst für voll genommen werden, wenn sie unbarmherzig durchgreifen. Man muss sie fürchten. In meiner Kindheit war das übrigens noch ganz normal, nicht nur Kinder hatten Angst vor der Polizei. In besonders angespannten Situationen und in Vierteln, in denen die derartige Vergehen an der Tagesordnung sind, sollte man den Einsatz der Bundeswehr in Erwägung ziehen. Israel fährt diese Strategie seit Jahren und hat damit gute Resultate erzielt. Ich bin die Letzte, die so was will, aber was ist gemeint, wenn jeder Politiker von „der vollen Härte der Gesetze“ schwadroniert? Umgesetzt würde so was so oder so nicht. Ich kann schon den Empörungschor hören: Polizeistaat! Militärdiktatur! Viertes Reich! Die ersten Silvestertäter haben die volle Härte schon hinter sich. Trotz Wiederholungstat gab es eine Woche Jugendarrest, abgegolten durch die Untersuchungshaft. Autsch.

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14 Gedanken zu „Ich will ficken. Ich töte dich.

  1. Linker Feminismus ist wie demokratischer Sozialismus – das funktioniert nicht. Wenn Frauen ihr Wahlverhalten nicht ändern, dann werden sie von den Politikern und deren islamischen Massen zerfetzt werden.

  2. Die Bundeswehr für Polizeiaufgaben zu verwenden ist DAS LETZTE was sich irgendjemand bei klarem Verstand wünschen kann! Es gibt sehr gute Gründe dafür dass das in unserem Grundgesetz verankert ist (und aus welchen Gründen die EU auch versucht dies über den Lissabonvertrag zu umgehen).

    Ich habe zwar momentan keinen Grund an ihrem Bericht zu zweifeln, aber es wäre schön wenn sie ihre Aussage über Jahre immer wieder im Orient gewesen zu sein, seit 30 Jahren Bauchtanz zu machen etc. evtl. noch durch fotos oder eine Verknüpfung im Anhang untermauern könnten (Bilderstrecke: Kontakt zum Islam und dem Orient oderso). Andernfalls läuft man schnell Gefahr dass als Gegenargument kommt es handele sich nur um eine erfundene Alibiaussage damit man einen Persilschein für Rassismus hat.

    • Ich würde auch gerne Fotos von Frau Sievers aus 30 Jahren Bauchtanz sehen, oh ja, und verlinkte Videos dazu. Schon deshalb, weil ich WEISS, dass keine ihrer Aussagen Alibiaussagen sind… Sie (pseudo-) origineller Spaßvogel Sie.

    • Ja, bitte um Bauchtanz-Fotos, damit wir das alles so stehen lassen können 😉
      Nein, jetzt mal im ernst: Ich glaube ihr, dass sie die Erfahrung so gemacht hat, dafür brauch ich kein Foto sehen. Ob das wiederum die Begründung sein kann eine sehr universalisierte Meinung über eine andere Kultur zu haben, ist die nächste Frage.

  3. Die Franzosen sind weiter. Vlt. sind sie auch bereits verzweifelt. Die drehen Krimis, um die Zielgruppe zu erreichen, z.B. „Staatsfeinde, Mord auf höchster Ebene.“ Krimis, in denen die wirklich saucoole Polizistin mit Migrationshintergrund voll akzeptiert und produktiver Bestandteil des Systems ist. Mit der kann und soll sich die junge in Frankreich lebende Muslima identifizieren. Für die Jungs ist auch gesorgt. Manchmal sind ganze Filme um einen Kernsatz herumgebaut, der – so die Hoffnung der Thinktanks – Unwillige zu Kompatiblen verwandelt. Der Kernsatz ist auffällig beiläufig eingestreut. Die Szene: Der junge supercoole Polizist wird gefragt, ob er auch zum Gebet kommt und er antwortet freundlich und so, als ob es nichts Normaleres auf der Welt gäbe (sinngemäß). „Ach weißt du, ich bin da nicht so drauf fixiert.“ Die Idee ist ganz nett, ist nicht neu, eingestreute Manipulation gab es auch in der Lindenstraße der 90er Jahre. Gedanken macht mir die Intention: Wie verzweifelt müssen die Franzosen sein, wenn sie auf diesem Weg ihre Integrationsprobleme verkleinern wollen? Ein Film ist einer von vielen kleinen Mosaiksteinen, die hoffentlich Früchte tragen. Zielgruppe für den Film von 2009 waren Jungs wie die Charlie- bzw. Paris-Attentäter von 2015. Der Film war rechtzeitig da, aber was kann ein Film schon erreichen? Wir wissen nicht, was Film + X erreicht haben. Wer freut sich über die Probleme, die er nicht hatte? Niemand! Geschehen ist genug. Vielleicht wären ohne diese Filme und die anderen, mir unbekannten Maßnahmen, mehr geschehen? Noch mehr?

    • In der Lindenstraße sind doch fast alle Moslems. Die eine Blondine ohne Kopftuch, die immer von ihrem Islam schwärmt, find ich besonders überzeugend.

  4. „Ja, so blöd war ich damals wirklich…!“ Danke für diese ungeheure Ehrlichkeit!
    Und so viele sind es heute noch. Und dabei moralisch SO überheblich, dass ich kotzen mag. So wie sie:
    Das Dümmste, das menschlich Verkrüppelste dieses linken, herzenskranken „Gut“menschen zeigt sich etwa in der Mitte des Artikels. Sie spricht mit einer an die Kälte von KZ- Aufsehern erinnernden Gleichmut und Selbstverständlichkeit davon, sich und ihrer Schwester eine „Demut“ abzuverlangen, angesichts entgegenkommender Arabergangs besser auf den Boden zu schauen. Sich, sein Gesicht nicht zu zeigen. Um die Barbarei, ,,frauenfeindliche Gewalt“ nicht zu provozieren.
    Sie sollten auch vorsichtshalber die Strassenseite wechseln, (viele tun das schon heute!!!) mindestens vom Gehweg in den Rinnstein.
    Das hatten wir schonmal. Und schonmal glaubten einge, dass Sie dafür von den neuen Herrenmenschen Respekt bekämen, Duldung, mindestens. War aber ein Irrtum, 6 millionenfach.
    Diese Herzenskälte selbst ist schon erschreckend genug, diese kranke innere Zustimmung der eigenen Erniedrigung gegenüber nicht zu spüren- das ist die individuelle und gesellschaftliche Krankheit in Medien, Bildung, Politik und Justiz. Das Nazi- Deutsche „Du sollst nicht [mit-] fühlen!“ (Alice Miller), die heute wie damals herzlose Überhöhung der Ideologie gegenüber dem individuellen Gefühl, Gewissen, die buchstäblich gnadenlose Unterwerfung des „fühlenden Ich“ unter den Zeitgeist, die charakterlose Attitüde des „autoritären Charakters“ (Erich Fromm)- hier feiert er fröhliche Urständ‘.

    Nebenbei zeigt sich hierin auch, dass die explizit feministisch denkende Autorin eben NICHT ein besonderes (feministisches) Selbstvertrauen hat aufbauen können, denn eine auf-„rechte“ Frau würde dieser Selbsterniedrigung nicht nur nicht zustimmen, sie käme gar nicht auf diese Idee.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-angriffe-von-koeln-waeren-sie-nur-nicht-so-dumm-14004681.html
    Die Symptome der Krankheit „Political Correctness“ der feministisch- linken Frau.

  5. „Was mir seit vielen Monaten große Sorgen bereitet ist, dass so viele Deutsche, allen voran unsere Politiker, so gar keine klare Vorstellung davon habe, was für Menschen sie ins Land holen und welche Wertvorstellungen diese mitbringen werden.“
    Das braucht uns nicht wundern, werden doch Touristen üblicherweise in All-Inklusive-Enklaven gebunkert. Auch und vor allem PolitikerInnen.

    Ihr Text hat mich speziell berührt.
    Als ich 81 mit meiner blonden Lebensgefährtin in Ägypten (und anderswo im moslemischen Raum) war, war es uns klar, dass man sich anpasst. Die Frau geht in die Moschee mit bedeckten Haaren und Schenkeln. Der Mann nicht kurzärmelig. Wir wurden damals bei nahezu jeder Gelegenheit allenthalben zum Chai eingeladen; Gastfreundschaft überall. Waren in Kairo aber auch in einem Migrantenhotel von v. a. Sudanesen, das an einen Hinterhof angrenzte. Dort wollten mich junge Männer betrunken machen und meiner Partnerin „etwas zeigen“. Ich ließ mich nicht übertölpeln – sie auch nicht – und es ging gut.
    In Köln beweist sich jetzt, dass diese primitive Welt- und Geschlechtersicht nun in nennenswerter Zahl nach Europa importiert ist.
    Danke für Ihre klaren Worte.

  6. So manch einer kann sich jetzt fragen, was istvdenn mit der los? Kann die nichts anderes als einfachstes Schubladendenken? Aber man kann es auch freundlicher ausdrücken: Sie ist halt ein Nazi.

  7. So manch einer kann sich jetzt fragen, was ist denn mit der los? Kann die nichts anderes als einfachstes Schubladendenken? Aber man kann es auch freundlicher ausdrücken: Sie ist halt ein Nazi.

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