Das Bildungsdefizit

Die Heinrich-Heine Universität Düsseldorf hat in dieser Woche ihre Studie „Bildung, Milieu und Migration“ vorgestellt. Die in den Medien durchweg bejubelten Ergebnisse dieser Studie lassen sich im Wesentlichen auf folgendes reduzieren:
In erster Linie sind nicht die Kinder mit Migrationshintergrund defizitär – sondern das deutsche
Bildungssystem. Die Eltern mit Migrationshintergrund seien durchweg stark an der Erlangung einer guten Bildung für ihre Kinder interessiert – aber die Förderung an deutschen Schulen sowie eine fehlende Willkommenskultur und Wertschätzung von kultureller Vielfalt ließe in der Alltagserfahrung zu wünschen übrig. Der Kern des Problems, suggeriert diese Studie, liege also in der Renitenz der deutschen Mehrheitsgesellschaft und ihres defizitären Bildungssystems, das Kindern aus einem migrantischen Milieu, welches kulturelle Vielfalt als positive Bereicherung seines Alltags erlebt und hochmotiviert sei, seinen Kindern die beste Bildung zukommen zu lassen, bockbeinig die Mithilfe verweigere. Die Migranten hätten überdies das vermittelte Negativbild vom bildungsfernen Ausländer längst internalisiert und würden ihre Kinder nur noch höchst ungern auf Schulen mit hohem Anteil von migrantischen Schülern schicken.
Die Studie gilt als repräsentativ – ein genauerer Blick auf die Methodik allerdings lässt da Zweifel entstehen: Befragt wurden Migranten aus der gesamten EU sowie aus den vier restlichen Erdteilen, einschließlich den USA. Lässt man mal außer acht, dass Migranten aus den USA ohnehin nur eine marginale Rolle spielen, so zeigt die schwammige Definition des Migrationshintergrundes „Asien“ die besonderen Schwächen dieser Studie:
Es ist inzwischen wirklich nicht mehr von der Hand zu weisen, dass die Kinder von Chinesen, Japanern und Indern in der Regel weit weniger Probleme bei Bildungserfolgen und Integration haben als beispielsweise die von Irakern und Pakistani. Man ist außerordentlich bemüht, die Probanden nicht nach Herkunftsländern oder gar Religionszugehörigkeit zu sortieren; vielmehr verortet man die Befragten in acht unterschiedliche sozio-kulturelle Milieus, zu denen auch, man glaubt es kaum, das „traditionelle Arbeitermilieu“ gehört, von dem man eigentlich meinen könnte, es sei längst ausgestorben. Ein Milieu wird als „religiös-verwurzelt“ kategorisiert; ob es sich bei dieser Religion um Hinduismus, Buddhismus oder orthodoxes Judentum handelt, wird zunächst nicht näher ausgeführt, aber dafür durch Bildsprache angedeutet: Ein Foto zeigt ein muslimisches Paar in älteren Jahren. Überhaupt ist die ganze Studie mit Fotos aus den migrantischen Wohnzimmern und, das ist kein Witz, aus migrantischen Kühlschränken hübsch dekoriert und als Interviewte zeigt man durchaus auch schon mal die eigenen Mitarbeiter der Universität, wie das begleitende Interview mit Online Marketing Managerin und Dozentin Klaudija Paunovic zeigt.
Zu behaupten, dass in dieser Studie die Realität an den deutschen Schulen kaum wieder gespiegelt wird, ist also eher noch harmlos ausgedrückt:
Der höchste Anteil von ausländischen Staatsbürgern in Deutschland kommt nach wie vor aus der Türkei, gefolgt von Bürgern aus Italien und Polen. Es leben zudem rund viereinhalb Millionen Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland, die sich zu den Muslimen zählen. In Berlin allein gibt es fünfzig weiterführende Schulen mit einem Anteil von über 50 % Schülern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist; in den Bezirken Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte gibt es allein siebzehn Schulen, bei denen der Anteil fremdsprachiger Schüler bei über 80 % liegt. Hamburg ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund. 45 % aller Grundschüler hier haben ausländische Wurzeln.  Das Besondere dabei sei jedoch, dass man dies gar nicht merke, wie Ties Rabe, der Hamburger Bildungssenator, unlängst im Hamburger Abendblatt fröhlich verlauten ließ. Massive Bildungsprobleme sind also vorprogrammiert.
Dass er nichts davon merkt, bezweifle ich nicht, aber an der Grundschule Billbrookdeich, in der mittlerweile ein Migrantenanteil von runden 100 % vertreten ist, wird Schülern, Eltern und Lehrern die Situation schon irgendwie auffallen müssen. Ist es im Schulalltag wirklich so, dass Migrantenkinder von den Lehrern benachteiligt und kulturunsensibel behandelt werden; ihre Deutschkenntnisse nicht genügend gefördert werden und schlicht das fehlt, was immer so herzig als „Willkommenskultur“ bezeichnet wird?
Sicher wird es so was auch geben. Aber die Bemühungen, sich diesen massiven Herausforderungen zu stellen, sind klar vorhanden, aber leider nicht immer von Seiten der Eltern der angeblich zu kurz kommenden Schüler. An der Grundschule Billbrookdeich müssen die Schulanfänger zwischen neun und sechzehn Jahren, die zum Teil noch nie im Leben eine Schule von innen gesehen haben, erst mühsamst in Kleingruppen aphabetisiert und unter Zuhilfenahme von Bildmaterial an die deutsche Sprache herangeführt werden. Denn das Lehrpersonal weiß inzwischen: Wenn sie es nicht tun – die Eltern tun es ganz bestimmt nicht.
Darüber hinaus hat das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in den letzten Jahren sein besonderes Augenmerk auf die Erziehung zur interkulturellen Kompetenz an den Hamburger Schulen gerichtet. In der Praxis kann das konkret heißen, dass die Eltern deutscher Schüler dazu aufgefordert werden, den Eltern afghanischer Schüler Deutsch beizubringen. Das haben mir betroffene Eltern schon berichtet. Oder dass im Rahmen der „Begabtenförderung“ Eltern von Schülerinnen der achten Klasse auf dem Postweg dazu aufgefordert worden, für die demnächst im Viertel eintreffenden Flüchtlingskinder einen Schuhkarton als Willkommengruß zu befüllen, und zwar mit Halal-Süssigkeiten, Schal, Handschuhe, Mützen (nach Geschlecht farblich getrennt) und Spielzeug, selbstverständliche alles neuwertig und unbenutzt.
Nichtmuslimische Hamburger Schüler kriegen die Aufgabe gestellt, Referate vorzubereiten, deren Titel „Mein größtes Vorbild im Islam“ lauten soll. Derweil sitzen auf den Elternabenden nicht die Eltern der Schüler, sondern deren halbwegs des Deutschen mächtigen männlichen Verwandten und fordern ein, den Elternabend enden zu lassen, sobald das Fastenbrechen im Ramadan beginne – Alltag an einem Hamburger Gymnasium.
Welch absurdes Niveau die Forderungen an das defizitäre deutsche Bildungssystem inzwischen erreicht haben, macht das folgende Beispiel deutlich: Im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Studie der Universität Düsseldorf fordert ein Mostapha Bouklloua, Landeskoordinator des Netzwerkes “Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte”, mehr Lehrer mit Migrationshintergrund einzustellen, um den Alltag auch in der Schulwelt wiederzugeben. Und er fordert die Lehrer allen Ernstes dazu auf, „einfach mal in die Moschee nebenan zu gehen“, um die Eltern gezielt zu erreichen. Ob es in diesem Fall ausschließlich männliches Lehrpersonal sein darf und ob die Ungläubigen überhaupt in die Moschee gelassen werden; ob vor oder nach den Gebetszeiten, darüber schweigt Mostapha Bouklloua sich vorerst noch aus.
Liebe Lehrer, ich denke, macht das ruhig einfach mal. Vorher am besten alle noch mal aufs Klo gehen. Das weibliche Lehrpersonal bitte brav das Kopftuch bereithalten, alle die Schuhe ausziehen und den Dolmetscher nicht vergessen. Stört vor allem nicht! Und immer schön Bitte und Danke sagen.

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/sozwiss/bildungsforschung-und-bildungsmanagement/projekte/bildung-milieu-migration/

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5 Gedanken zu „Das Bildungsdefizit

  1. Es ist kurz vor 1933 und niemand will das wahrhaben. Außer den Sachsen in Dresden vielleicht .Aber die Sachsen waren schon immer helle.
    Deutschland fährt mit Lichtsgeschwindigkeit in die Grube und keiner hält die Verräter auf. Das vierte Reich wird kommen und diesmal wird es ein islamisches. Und das hätte sogar Hitler gefallen.

  2. In England wollte man mehr Migranten bei der Polizei-Ergebnis:
    http://www.guardian.co.uk/uk/2006/jun/10/race.topstories3

    Secret report brands Muslim police corrupt

    Fury over internal Met study which says Asians need special training

    Sandra Laville and Hugh Muir
    The Guardian, Saturday 10 June 2006

    A secret high-level Metropolitan police report has concluded that Muslim officers are more likely to become corrupt than white officers because of their cultural and family backgrounds.

    The document, which has been seen by the Guardian, has caused outrage among ethnic minorities within the force, who have labelled it racist and proof that there is a gulf in understanding between the police force and the wider Muslim community. The document was written as an attempt to investigate why complaints of misconduct and corruption against Asian officers are 10 times higher than against their white colleagues.

    Bei der Bundeswehr wollte mam mehr Migranten-Ergebnis:
    14.07.13
    Unterwanderte Truppe
    Experten enttarnen 50 Islamisten in der Bundeswehr

    Der Militärische Abschirmdienst hat 400 Extremisten in den Reihen der Bundeswehr ausgemacht. Die meisten davon sind Neonazis und Islamisten. Nun drohen ihnen Entlassungsverfahren.

    Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat 2012 rund 400 Extremisten in der Bundeswehr aufgedeckt. Etwas mehr als 300 von ihnen gehörten dem rechten Lager an(mal wieder eine totale Unkenntnis-Nazis sind und waren Sozialisten-in dem bekanntesten Nazi Lied”Die Fahne hoch”wird davn gesungen das “die Reaktion” Nazis erschossen hat.Mit Reaktion sind Reaktionäre also Rechte gemeint.), etwa 50 seien Islamisten, sagte MAD-Präsident Ulrich Birkenheier dem Deutschlandfunk.

    Gegen die erkannten Extremisten würden Verfahren eingeleitet, um sie aus der Armee zu entlassen: “Fakt ist: Extremisten haben keinen Platz in der Bundeswehr”, sagte Birkenheier.

    Der 1956 gegründete MAD soll die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium gegen “sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten” – also Sabotage und Spionage – schützen. Der in Köln ansässige Dienst wird nach Angaben Birkenheiers erst dann aktiv, wenn der Verdächtige als Soldat, Angestellter oder Beamter in der Bundeswehr eingestellt ist. Die Erkenntnisse reichten aber nicht aus, um ein Entlassungsverfahren erfolgreich bestehen zu können.

    Von der aktuellen Ausspäh-Diskussion ist der MAD nach Aussage seines Präsidenten nicht betroffen. “Wir arbeiten strikt einzelfallbezogen, personenbezogen, was die Angehörigen der Bundeswehr betrifft.”

    Allerdings werde auch im Internet recherchiert, “ob sich Soldaten oder zivile Angehörige der Bundeswehr im Internet in irgendwelche Richtungen äußern, für die uns Anlass geben, das näher zu überprüfen”.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article118023465/Experten-enttarnen-50-Islamisten-in-der-Bundeswehr.html#disqus_thread

    Zur Zeit gibt es etwa 1000 Moslems in der BW.
    http://de.qantara.de/Ramadan-in-Uniform/21288c23879i0p/
    Also sind ca. 5% der Moslems bei der BW Islamisten.Die Politker reden ja immer von 0,1% gefährlichen Moslems.

    Juden gibt es ca.200 in der BW von Extemisten ist nichts bekannt.

    Kommen wir zum Rest-300 Neo-Nazis oder ähnliches.

    Zur Zeit gibt es 185.498 (Juni 2013)Aktive Soldaten in der BW.
    Ohne Moslems und Juden sind es 184298.
    Macht also 0,16275% Extremisten aus.

    Moslems sind also 30,72 mal öfter eine Sicherheitsgefahr als der Durchschnitt in der Bundeswehr.

    Von den restlichen 50 wird nichts berichtet aber da bleibt wohl nur der Linke Sektor.

  3. Nun, mit dem 1959 in Kraft gesetzten Godesberger Programm verabschiedete sich die SPD vom Heidelberger Programm, in dem es noch hieß: „Die öffentlichen Einrichtungen für Erziehung, Schulung, Bildung und Forschung sind weltlich. Jede öffentlich-rechtliche Einflußnahme von Kirche, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften auf diese Einrichtungen ist zu bekämpfen, Trennung von Staat und Kirche, Trennung von Schule und Kirche, weltliche Volks-, Berufs- und Hochschulen. Keine Aufwendung aus öffentlichen Mitteln für kirchliche und religiöse Zwecke.“

    Dass die deutsche Gesellschaft für den Mißerfolg der Zuzügler und ihrer Nachkommen verantwortlich gemacht wird, wurde mit dem Aufkommen der Grünen vor 35 Jahren fester Bestandteil der Politik. Das haben nicht wenige Zuzügler aufgesogen und verinnerlicht.

    Die wesentlich aussagefähigere IQB-Studie von 2012 mit ca. 50.000 Schülern der 9. Klassen wurde natürlich nicht so öffentlichkeitswirksam beworben, zeigte sie doch, dass Kinder von Zuzüglern, auch wenn sie hier geboren worden waren und aufwuchsen, erschreckende Mängel in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern aufwiesen.

    Das ist vor dem Hintergrund der durch technisch-wissenschaftlichen Fortschritt steigenden schulischen Ansprüche in den Ausbildungsberufen besonders fatal. In modernen handwerklich-technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildungsberufen [bspw. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Mechatroniker, Chemielaborant] kommt man heutzutage mit einem wirklich guten Realschulabschuß noch gerade gut hin. Da bestehen viele Kinder von Zuzüglern schon die Vorauswahltests nicht.

    http://www.iqb.hu-berlin.de/institut/news/laendervergleich/lv2012/Bericht

  4. Ein Amerikaner, ein Deutscher und ein Israeli werden vom Islamischen Staat gekidnappt und ihr Enthauptungsvideo wird vorbereitet. Sie sind in Orange gekleidet und der Enthaupter fragt sie lächelnd, ob sie einen letzten Wunsch haben.

    Der Amerikaner sagt, er würde gerne noch ein Handygespräch mit seiner Frau führen. Der Deutsche bittet um ein gutes, kaltes Bier. Der Israeli bittet um einen Tritt in den Hintern.

    Der Enthaupter grinst und gibt dem Israel einen Tritt in den Arsch. Daraufhin dreht sich der Israeli um, schlägt den Enthaupter bewusstlos, tötet mit dessen Waffe die anderen Terroristen, befreit den Amerikaner und den Deutschen, ruft mit den Handy des Amerikaners Hilfe und alle werden gerettet.

    Im Hubschrauber fragt der Deutsche den Israeli, warum er sich einen Tritt in den Arsch gewünscht hatte. Der Israeli erwidert:

    “Sonst hättet ihr noch gesagt, ich habe angefangen!”

  5. Leider ist die achgut-Kommentarfunktion zu http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alles_wird_gut_bafoeg_fuer_dschihadisten bereits geschlossen, darum setze ich meinen Kommentar hier und empfehle oben genannten Artikel jedem, der ihn noch nicht selbst entdeckt hat! Danke, Frau Sievers. Als Ex-Sozialarbeiterin (“Interkulturell” war in den Neunzigern unser Zauberwort, aber in der Jugendarbeit hatten wir dennoch keineswegs darunter verstanden, Fünfzehnjährigen beim gefühlsneutralen Betrachten von Enthauptungsvideos am Smartphone locker vom Barhocker weg ein paar neue Perspektiven eröffnen zu wollen. Heute ist das leider schon so in Österreich und bestimmt nicht nur dort. Es gibt ausreichend Schönredner-Medien, die von solchen “Integrationsprojekten” freiwillig und begeistert berichten. Wie gut, ach, dass es achgut gibt.), als Interims-Bloggerin und Neo-Lehrerin kann ich heute einfach nur sagen: Danke, Frau Sievers. Bei Ihren Artikeln wird mir immer der Kopf so klar. Wie ein frischer Sommerwind. Überhaupt keine Spur von Perspektivenlosigkeit ;-).
    So muss es sein. Danke. Lesen dürfen, was man denken dürfen will. Weil Freiheit so schön beruhigend wirkt.

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